Spätestens ab Sechzig ist die Frage „Und wann gehst Du in Rente?“ eine häufig gestellte. Vielfach lautet die Antwort „Ach nein, das hat noch eine paar Jährchen Zeit“ oder „Da brauch ich mir noch keine Gedanken drum machen“.

Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich da ganz anders drüber denke 😉
Ich möchte Ihnen von einem aktuellen Erlebnis aus meinem Umfeld erzählen:

Ein Verwandter der seit Jahren mindestens 150% im Job gibt, sehr erfolgreich ist, „eigentlich“ seinen Beruf liebt, aber ziemlich unter Stress, Termindruck und dauernden Meetings, Online-Konferenzen und Dienstreisen klagt, freute sich wahnsinnig auf seinen Jahresurlaub – eine 4-wöchige Südamerika-Rundreise.

Als wir uns nun nach seinen Urlaub mal wieder treffen wollten, erwartete ich einen spannenden Reisebericht und ein strahlendes, ausgeruhtes Gesicht.

Fehlanzeige: Von Erholung keine Spur und etwas genervt berichtet er. Direkt nach der Rückkehr aus dem Urlaub unterbreitete die Firma ihm ein Austrittsangebot, das er nach finanzieller und rechtlicher Prüfung „nicht ablehnen konnte“. Zack, innerhalb von 4 Wochen fand er sich plötzlich „im Ruhestand“ wieder.

Ich gratulierte ihm zur „neuen Freiheit„, und spürte gleichzeitig, dass er seine Situation völlig anders wahrnahm. Das, was ich als Befreiung angesehen hätte – endlich den Stress los zu sein – um zu neuen Ufern aufbrechen zu können, stellte sich für ihn völlig anders da.

 

„Ok, der Stress ist weg – und was mache ich jetzt?“

Da die Rente nach seinem Zeitplan erst in 3-5 Jahren angedacht war,  gab es bei all der starken beruflichen Belastung für ihn keine Notwendigkeit und Priorität sich Gedanken über die Zeit des Ruhestandes zu machen. Also gab es jetzt keinen Plan und kein Wohin-Ziel. Und in der Schockstarre stellen sich auch keine kreativen Ideen ein.

Dieses Ankommen in der neuen Realität und der neuen Identität ist ein Übergang der heftigen Art:
vom gestressten Manager, der mit 180 durch den Job rauscht …
zum Ruheständler ohne Termine, Aufgaben, Mitarbeiter, Dienstwagen …

In der aktuellen wirtschaftlichen Situation verabschieden etliche Firmen auf diese Art ältere Mitarbeiter in den vorzeitigen Ruhestand.
So geläufig die Unternehmen über Change-Management sprechen, so selten kümmern sie sich um den Change der ausscheidenden Mitarbeiter.

Diesen Wandel von der beruflichen Lebensphase in den nächsten Lebensabschnitt zu bewältigen, ist weder einfach noch angenehm. Gespräche mit Partnern und Freunden können helfen, vorausgesetzt es werden keine Ratschläge erteilt.

 

Wie kann Coaching helfen den Ruhestand zu planen?

Als Coach habe ich bereits einige Menschen in ähnlichen Situationen begleitet. Hier hilft das vertrauensvollen Coaching-Gespräch auch die Emotionen anzusprechen, die man sich meist Freunden und Angehörigen gegenüber verkneift.
Es gilt den Job mit Vor- und Nachteilen loszulassen und damit frei zu werden für die Zukunft.
Hierbei helfe ich als Coach durch meine Fragen dem Klienten wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen und sich seiner Vorstellungen und Wünsche wieder bewusst zu werden.
Damit ist die Basis geschaffen mit weitem Fokus zu schauen, wie sich der Klient sein neues freies Leben vorstellt, was jetzt ansteht und gelebt werden will und vielleicht weitere Möglichkeiten auszuloten, die sich in der neuen Lebensphase eröffnen.

 

Und Sie? Erkennen Sie sich wieder?

Verdrängen Sie die Gedanken an Ihren Ruhestand?

 

  • Hallo, wachen Sie auf!  Werden Sie Gestalter Ihres Lebens.
  • Die Zeit nach dem Beruf – sie kann die schönste Zeit Ihres Lebens werden!
  • Warum auf die Vorfreude darauf verzichten?

     

  • Leben und lieben Sie Ihren Job jetzt … UND
  • überlegen Sie, wie Sie die Lebensphase der Freiheit nach dem Beruf gestalten wollen!

 

Gern stehe ich dabei als Coach und Sparringpartner zur Verfügung, um Ihren ureigenen Plan für die Zeit nach dem Beruf zu schmieden und einen guten Übergang zu gestalten.
Nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Ihre Gudrun Behm-Steidel